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Mieterselbsthilfe am Beispiel der Oranienstraße 14a

Das Hausgemeinschaftsmodell Oranienstr. 14a, das von sieben türkischen und zwei deutschen Mietparteien ins Leben gerufen wurde, erscheint als ermutigendes Beispiel, weil die Migrant_innen selber zu Wort kommen und von ihrem Projekt erzählen. Ermutigend im Sinne von Selbstermächtigung und Emanzipation, weil nicht mehr von ‚Ausländern‘, ‚Türken‘, ‚Sie‘ gesprochen wird, sondern von einem ‚Wir‘ und mit einer klaren Ansage:
„Wir wollen in unserem Haus bleiben und sagen dies der SAMOG auch dauernd. Stattdessen werden wir als Menschen 2. Klasse behandelt […]. Auch wenn uns die Finanzierung mit öffentlichen Mitteln verweigert wird, werden wir nicht aufgeben. Wir werden wohnen bleiben und die notwendigen Verbesserungen in unseren Wohnungen und an unserem Haus selbst durchführen.“