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Allein machen sie dich ein

Um gemeinsam zu kämpfen, zu mobilisieren, sich auszutauschen oder um andere Menschen zu informieren, wurden verschiedene Gruppen, Netzwerke und Initiativen gegründet. Sie veranstalteten viele verschiedene Diskussionen, Konferenzen, Workshops, Blogs oder Soli-Partys.

Wir bleiben alle, Steigende Mieten Stoppen, Stadtvernetzt, der Berliner Ratschlag, das Bündnis Zwangsräumungen verhindern, Come together, my right is your right, Keine Rendite mit der Miete, das Bündnis solidarische Stadt, die Mietendossiergruppe sind nur einige dieser Initiativen.Sie treffen sich mehr oder weniger regelmäßig, planen Aktionen oder Veranstaltungen.

Die Berliner MieterGemeinschaft organisierte im April 2011 eine Tageskonferenz mit dem Titel „Vorsicht Wohnungsnot!“im DGB-Haus.
Im November 2012 veranstalteten Kotti & Co, Sozialmieter.de und die Mietendossiergruppe im Abgeordnetenhaus eine Konferenz zu den Mieten im Sozialen Wohnungsbau.

Seit Februar 2013 existiert die Veranstaltungsreihe „Wohnen in der Krise- Neoliberalismus, Kämpfe, Perspektiven“ der Berliner MieterGemeinschaft. Es wurden von 2013 bis 2015 Referent_innen aus oder zu Österreich, Schweden, Polen, der Türkei, Enland, Nordrhein-Westphalen, Frankreich, den Niederlanden, Griechenland, Spanien und New Yorck eingeladen. Im Mai 2013 organisierte das Bündnis gegen Lager eine Veranstaltung zum Thema „Lagerland Berlin“, um über die Wohnraumversorgung von Geflüchteten zu diskutieren.

Im Juni 2013 wurde die Mietspiegel-Broschüre der WBA-Kampagne herausgegeben. Ebenfalls in dem Monat fand auf dem Mariannenplatz ein Tribunal der Geflüchteten statt. Unter dem Motto „Wem gehört die Stadt“ veranstaltete der Berliner Ratschlag im April 2014 eine dreitägiges Programm mit Workshops, Musik, Informations- und Diskussionsveranstaltungen, um gemeinsame Ideen gegen Mietsteigerungen oder Zwangsräumungen zu entwickeln. Im November 2014 fand im Mehringhof eine Konferenz der Refugee statt.

Ein weiteres Medium zum Mobilisieren und Dokumentieren sind Filme oder Videoclips. Auf vielen Internetseiten gibt es Mitschnitte von Aktionen. Aber auch Filme mit Spielfilmlänge sind entstanden. Der „Mietenstopp“-Dokumentarfilm begleitet die Vorbereitungsgruppe und die mitplanenden Kiezinitiativen und von Mietsteigerungen Betroffene vor der großen Mietendemo im September 2011. Der Film Betongold dokumentiert eine Entmietung. Der Film „Mietrebellen“ zeigt verschiedene Gruppen, Mieter_innen und Hausgemeinschaften, die versuchen gegen die steigenden Mieten und die Verdrängung zu protestieren. Der Film „Verdrängung hat viele Gesichter“ des Filmkollektivs Schwarzer Hahn beschreibt die Verdrängung in Alt-Treptow, wo viele Baugruppen das Erscheinungsbild eines Stadtteils verändert haben.

Neben dem „Mietenstopp“-Blog, dem „Wir bleiben alle“-Blog, dem Zwangsräumungen verhindern-Blog, dem Gentrificationblog oder oplatz.net informieren viele verschiedene Kiezinitiativen oder stadtpolitische Gruppen über Probleme und Proteste in den Kiezen oder über stadtweite Entwicklungen auf eigenen Internetseiten.